Ich kandidiere bei der Landratswahl am 26. September 2021.

Zukunft beginnt jetzt!

Ich stehe für zukunftsfähige Politik, die Ökologie und Ökonomie verbindet.
Politik muss sozial sein, sich am Menschen orientieren und Verantwortung für zukünftige Generationen übernehmen.
Unser Kreis Offenbach ist umgeben von Wald und Streuobstwiesen und ist trotzdem Teil der internationalen und pulsierenden Metropolregion Rhein-Main. Wir haben Urbanität und leben gleichzeitig in der Nähe der Natur. Diese Vorteile müssen wir bewahren und für die Menschen klug kombinieren.

Wir sind der wirtschaftlich drittstärkste Kreis in Hessen, aber immer noch hoch verschuldet durch finanzielle Abenteuer der Kreisverwaltung bei der Schulsanierung.
Darum sage ich: unser Kreis kann mehr. Wenn wir die Finanzen krisenfest aufstellen, kluge Entscheidungen treffen und die Bürger*innen anhören und mitnehmen. Es wurde lange genug an der Bevölkerung vorbei in die Misere hineinregiert. Um das zu ändern, braucht es neue Mehrheiten. Und ja: auch neue Verantwortliche.
Die Behäbigkeit der CDUSPD Koalition im Kreis muss beendet werden und unser Kreis muss seine Handlungsfähigkeit zurückgewinnen. Dafür stehe ich ein.

Wir brauchen Gestaltungswillen, um die wichtigsten Aufgaben anzugehen:

  • Aktiver Klimaschutz
  • Schutz der Böden und des Grundwassers als unsere Lebensgrundlagen
  • Ausbau und Digitalisierung der Schulen
  • Verkehrswende inkl. Ausbau des ÖPNV
  • Interkommunale Zusammenarbeit und aktive Regionalpolitik
  • Schaffung sozialen Wohnraums und Stopp des Flächenfraßes für Logistikgebiete
  • Energiewende (vor allem durch Solaranlagen auf Schulen, Parkplätzen und bereits versiegelten Flächen)

Dafür stehe ich als zukünftiger Landrat: Die Zukunft beginnt jetzt!

Darf ich mich Ihnen vorstellen?

Mein Name ist Robert Müller, bin 54 Jahre alt und lebe mit meiner Familie im schönen Mühlheim am Main. Ich habe zwei Kinder und arbeite als Wirtschaftsingenieur.

Seit 30 Jahren bin ich bei den Grünen aktiv und habe dabei die gesamte Bandbreite der Kommunalpolitik aktiv erfahren. Derzeit bin ich als Fraktionssprecher Teil der Doppelspitze unserer grünen Kreistagsfraktion.
Der Kampf gegen den Klimawandel hat für mich und meine Kreiskolleg*innen oberste Priorität. Er ist die größte Herausforderung, vor der die Menschheit je gestanden hat. Darum setze ich mich – beruflich wie politisch – für den Ausbau Erneuerbarer Energien ein.

Schon als Student habe ich Energiewende-Projekte in Kenia (Micro Wind) und Kamerun (Solar Home Systems) realisiert. Als Ingenieur und Projektleiter war ich an Energiewende-Projekten in Nigeria (Biomasse), Uganda (Kleinwasserkraft) und Ghana (Solar) beteiligt. Beruflich war ich noch in vielen anderen Ländern der Welt unterwegs (z.B. am Golf, in Pakistan und China), meist abseits fotogener Reiseziele. Diese Eindrücke und Erfahrungen in internationalen Teams haben mich sehr geprägt. Ich bin Teamplayer, kommunikationsstark und möchte mein Wissen und meine Kraft für die Energiewende im Kreis einsetzen.

Standpunkte

Als Ingenieur will ich gestalten, setze auf Effizienz bei technischen Lösungen und beim Einsatz öffentlicher Mittel.

Unser Kreis ist eigentlich eine Großstadt in Grünen, wir habe Urbanität und sind trotzdem mit wenigen Schritte in der Natur. Das müssen wir erhalten.

Das bedeutet, dass wir unsere Freiräume schützen müssen. Die Natur braucht ihren Raum. Den müssen wir ihr geben. Wie müssen unsere natürlichen Ressourcen bewahren, die Luft, das Wasser und auch den Wald. Wir müssen gegen Flächenfraß und Zersiedelung kämpfen, nur so können wir unsere Strukturen bewahren.

Und natürlich müssen wir gegen den Klimawandel auch vor Ort kämpfen.
Dazu gehört – neben der Nutzung Erneuerbarer Energien – die Verkehrswende.

Wenn wir den Kampf gegen den Klimawandel gewinnen wollen muss der Öffentliche Personennahverkehr endlich ausgebaut werden und der Radverkehr muss mehr Platz bekommen.

„Als Ingenieur will ich gestalten, setze auf Effizienz bei technischen Lösungen und beim Einsatz öffentlicher Mittel.”

Um zu gestalten braucht man die finanziellen Möglichkeiten. Doch unser Kreis Offenbach, der wirtschaftsstärkste in Hessen, war trotz Rekordeinnahmen über Jahrzehnte defizitär. Der finanzielle Spielraum war bei Null. Nur Finanzspritzen des Landes Hessen (der „Schutzschirm“ und die „Hessenkasse“) haben den Kreis vor dem finanziellen Kollaps bewahrt. Grund war das sogenannte PPP Projekt der Schulbewirtschaftung. Die – bis jetzt noch große – Koalition im Kreis hat sich darauf ausgeruht PPP zu loben, obwohl der Landesrechnungshof 2015 dem Kreis das Ausmaß des Desasters vorgerechnet hatte.

Darum brauchen wir endlich ein sinnvolles Controlling im Kreis um mit unseren Finanzen wirtschaftlich umzugehen. Wir brauchen mehr Digitalisierung und müssen in der Kreisverwaltung attraktive Arbeitsplätze – auch mit Home-Office Option – anbieten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreis sollten mehr Verantwortung und damit Gestaltungsspielraum bekommen.

Dann kommen wir im Kreis auch wieder unseren Pflichten, wie die wichtigen Schulneubauten am echten Bedarf orientiert zu planen…und nicht nach Kassenlage.

Lebenslauf (Politisch)

Derzeit:

Mitglied im Kreistag, Fraktionssprecher, Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, Aufsichtsrat Rhein-Main-Abfall GmbH, Aufsichtsrat KOREAL.

2021: Kandidatur als Landrat
2011-2016: Vertreter der Stadt Mühlheim in der Verbandskammer des Regionalverbands
2015: Kandidatur als Landrat
Seit 2005: Kreistagsabgeordneter Kreis Offenbach Land
2001-2015: Stadtverordneter (Fraktionssprecher)
2000-2010: Sprecher Landesarbeitsgemeinschaft Verkehr
1998-2001: Stadtrat Mühlheim am Main; Dezernat Umwelt und Leiter Eigenbetrieb Stadtbus
1997-1998: Stadtverordneter
Seit 1995: Verschiedene Aufsichtsratsmandate: Stadtwerke und Wohnungsbaugesellschaft Mühlheim am Main
1994: Eintritt in Grünen Ortsverein Mühlheim am Main; OV Kassierer
1994-1997: Ehrenamtlicher Stadtrat Mühlheim am Main
1991: Mitarbeit bei den Grünen

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Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Herzlichst Ihr

Robert Müller